ERWARTUNG

Der Unterschied zwischen Routen und Pisten. Zwischen Flowtrails, Singletrails, Downhill und Pumptracks.

Von der Trailidee, Planung der Ideallinie, Widrigkeiten bei der Planung, Umsetzung der praktikablen Linie und letztlich der laufenden Wartung in Abhängigkeit von Wetter und Nutzung.

Als eines der besten Beispiele in Österreich dient uns der Hacklbertrail. Theorie machen wir „inside“ und dann geht´s rauf auf den Berg – quasi „outside“ um das Diskutierte bzw. Gehörte in der Praxis zu betrachten.

ÜBERSICHT

Komm gleich mit Bikeausrüstung am morgen!

Theorie im TVB:

  • 08:30 Check-In
  • 09:15 Eröffnung – Ihre Erwartung
  • 09:30 Vorträge, Diskussion
  • 12:00 Sammeln Bergbahn Schattberg

Praxis am Hacklbergtrail:

  • 12:30 Praxis Hacklbergtrail Teil 1
  • 14:00 Mittagessen auf der Hacklberghütte
  • 15:30 Praxis Hacklbergtrail Teil 2
  • 17:00 Ende

Wetter / Ausrüstung:

Am besten, du kommst zur Tagung in deiner Bikeausrüstung da wir nach dem theoretischen Teil sofort auf den Schattberg raufgondeln.

Für den unwahrscheinlichen Fall dass es regnet, einfach Regengewand mitbringen. Der Trail funktioniert auch nass perfekt.

LOS GEHTS. FRÜH BUCHEN & SPAREN.

PROGRAMM

CHECK-IN
08:30

Guten Morgen.

Ihr kommt in eurem Bikeoutfit, somit wir keine Wartezeiten haben wenn wir später auf den Berg fahren.

Gemütliches zusammentreffen ist uns wichtig. Beim Check-In meldet Ihr euch an, nehmt euch noch einen Kaffee und einen frischen Kuchen und plaudert mal mit all den anderen die auch gekommen sind.

Ihr hattet die Möglichkeit bereits online im Vorfeld eure Fragen zu deponieren. Falls jedoch jetzt noch neue auftauchen, bzw. im Rahmen der Gespräche mit anderen Teilnehmern, auch kein Problem, denn dafür haben wir unsere „DENKPHASE“.

ERÖFFNUNG
09:15

Es freut uns euch zu sehen.

Kurze Information über unsere Beweggründe und Informationen zum laufenden Geschehen des Tages.

DENKPHASE

Keine Chance. Jetzt wollen wir´s wissen. Eure Top-A Fragen, derentwegen ihr gekommen seid.

VORTRAG
09:30

Grundlagen, Fakten, Einflussfaktoren.

In diesem Vortrag versuchen wir allgemeine Fragen zu beantworten. Was ist ein Trail? Welcher Trail ist der richtige? Welcher Trail bedeutet welche Zielgruppe und letztlich auch Wertschöpfung? Gibt es den richtigen Trail? Was sagt uns die Wissenschaft zur Trailnutzung? Wie wirkt sich die Renaturierung auf das Nutzerverhalten aus? Wie sind die Verhältnisse Investition zu Folgekosten bei den jeweiligen Trails?

MITARBEIT

Am Ende des Tages sollt ihr begeistert sein. Deshalb ist es unabdingbar, dass ihr Fragen stellt. Nur wer Fragen stellt, hat die Chance mit Antworten nach Hause zu gehen.

CASESTUDY
10:15

Von der Idee zum fertigen Trail – Hacklberg I & II.

Wir haben lange überlegt, wie wir dieses Thema am Besten darstellen um den Nutzen für euch zu maximieren. Drei Experten die maßgeblich für das Entstehen und Bestehen dieses Vorzeige Trails verantwortlich sind, stehen uns zur Verfügung.

Letztlich ist es doch einfacher als gedacht. Wir zeigen den Werdegang von der Idee bis zur Nutzung und offenbaren die meisten Ecken und Kanten bei der Entstehung.

DIE IDEE

Die Idee ist zumindest theoretisch sehr einfach. Ich will einen geilen Trail und die ideale „line“ hab ich auch schon.

Denkste. Da gibt´s schon noch ein paar Kleinigkeiten: Grundeigentümer, Schutzgebiete, Naturschutz, Wanderer, Geologie, Weiderechte, Waldarbeiten, Bäume und letztlich auch noch das Budget.

DIE PLANUNG

Nachdem die ersten „kleinen“ Hindernisse aus dem Weg geräumt sind, geht´s in die Detailplanung für die Einreichung. Da kann es dann schon vorkommen, dass noch ein kleines Schutzgebiet auftaucht für seltenes Gefieder, welches man vielleicht übersehen hat und somit ist die Planung wahrlich kein Honigschlecken.

DIE UMSETZUNG

Die Ideallinie wird´s jetzt doch nicht, aber immerhin das Projekt ist durch. Nun kommt der sichtbare Teil der Arbeit. Hier kann je nach Lage und Geologie in Bezug auf maschinelle Möglichkeiten wahrlich ein Budgetloch entstehen. Wesentlich für die Folgekosten ist die Anlegung des Trails in punkto Neigung, Wasserführung, Aufbauten und Materialnutzung.

DIE ERHALTUNG

Zwei erwähnenswerte Fakten. Die Trailerhaltung sollte nicht mehr als ca. 15% des Baubudgets ausmachen. Die maximale Neigung der Trails sollte nicht mehr als 15% sein um den beiden Hauptfeinden des Trails, Wasser und Bremsspuren, gewachsen zu sein. Gut erhaltene Trails, auch bei hohem Nutzungsgrad, sind das Zeichen einer professionellen Arbeit in der Planung und Umsetzung bzw. eines gut organisiertem Team welches regelmäßig notwendige Ausbesserungen vornimmt.

Sicherheit und Spass für eine breite Zielgruppe ist ein wesentlicher Bestandteil für einen erfolgreichen Trail.

BERGFAHRT
12:00

Bergfahrt Schattberg.

Wir versammeln uns bei der Bergbahn und fahren mit der Seilbahn auf den Schattberg. Am Schattberg angekommen, teilen wir uns in Gruppen auf und machen uns auf dem Weg zum Westgipfel. Die motivierten können einen Teil der X-Line fahren und dann für die konditionsstarken unter euch mal kurz rauf pedalieren, der Rest schiebt.

WICHTIG:
Du brauchst auf alle Fälle dein Bike. Falls du kein Bike hast bzw. mitbringst, in Saalbach gibt es Leihstationen.

HACKLBERG I

Der erste Teil des Trails ist in großen Teilen ein Naturtrail. Nur der oberen Bereich wurde vor wenigen Jahren neu gestaltet.

Hacklberg ist ein hochfrequentierter Trail der seinen Ruf durch die epischen Eindrücke im oberen Bereich, der Länge des Trails sowie den unterschiedlichen Anforderungen an den Fahrer begründet.

Für uns, die wir am Ende der Saison den Trail besichtigen bzw. befahren, wird es interessant wie sich der Trail präsentiert.

MITTAG
14:00

Einkehrschwung Hacklbergalm.

Gemeinsames Mittagessen. Diskutieren über die Eindrücke, Fragen stellen und Aufbruch in den zweiten Teil des Hacklbergtrails.

WICHTIG:
Anfänger die noch nie gefahren sind, können Teile des zweiten Trails umfahren.

HACKLBERG II

Der zweite Teil des Hacklberg ist noch relativ neu und mündet in den Buchegg-Trail.

Hier wurden aufwändige bauliche Maßnahmen gesetzt. Teilweise ist der Trail insbesondere im letzten Drittel relativ steil.

ENDE
17:00

Ein flexibles Ende.

Theoretisch fahren wir alle wieder zur Bergbahn nach Saalbach. Wer dann noch Lust hat und dies zeitlich auch noch möglich ist, der kann entweder noch die Z-Line anhängen, bzw. die Blue-Line oder kann mit dem Bike rüber zum Spielberghaus fahren wo wir um 19:00 mit unserem Abendschmankerl den Kongress einläuten.

FLOW – HARALD PHILIPP

Harald Philipp wird uns mit seinem aktuellen Präsentation „FLOW“ das Thema Bikebergsteigen näher bringen. Ein „mustbe“ für jeden Mountainbiker.

EXPERTEN

  • DARCO CAZIN
    DARCO CAZINGF Allegra Tourismus
  • STEPHAN RABEL
      STEPHAN RABELÖBf AG Tourismus
    • ROLAND HOFER
      ROLAND HOFERGF Shape Syndicate
    • HARALD FERSTERER
        HARALD FERSTERERBetriebsleiter Bergbahn Schattberg

      Partner & Freunde