MOUNTAINBIKE-KONGRESS

LERNEN

Ziele

Entwicklung von Visionen die ein Umdenken in den Köpfen ermöglicht und somit den (E)MTB-Tourismus von der Nische in die Breite befördert zum Wohle aller Interessengruppen.

Die nachhaltige Entwicklung des Mountainbike-Tourismus in Österreich.

SAALBACH2018

3 Kongresstage

Wir haben jetzt einige Zeit verbracht unser Programm für 2018, welches dem Motto LERNEN gewidmet ist auszuarbeiten. Herausgekommen sind Inhalte und Diskussionsstoff für 8 Tage.

In den nächsten Wochen werden wir Schritt für Schritt die Programmpunkte und die Vortragenden vorstellen.

Eines vorweg. Es wird wieder spannend. Sichere dir deshalb frühestens möglich dein Ticket. 100 Plätze sind schnell weg.

BUCHE RECHTZEITIG

LIMITIERTE TICKETANZAHL

MOUNTAINBIKE KONGRESS 2018
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SCHWERPUNKTE

Die einzelnen Programmpunkte und Vortragenden werden bis Ende Juni peu à peu veröffentlicht. Wir empfehlen die vollen 3 Tage zu buchen im Augenblick zum Frühbucherpreis. Sollte es dein Kalender jedoch nicht anders ermöglichen besteht heuer auch die Möglichkeit eine begrenzte Menge an Tagestickets zu lösen.

Wichtig: Bike und Ausrüstung mitbringen bzw. rechtzeitig buchen. Dies ist ein Mountainbike-Kongress mit Praxisbezug.

Trails

Trails sind die Grundlage jeder Region. Seit Jahrtausenden werden Trails gebaut und unterschiedlich genutzt. Die Finanzierung und die Nutzung hängt an Interessen. Egal ob Karrenweg, Wanderweg, Säumerpfad, Jagdsteig oder Forststrasse.
Trailbauexperten, Grundeigentümer und Destinationsentwickler präsentieren ihre Sichtweisen und Lösungsansätze um gemeinsam den Mountainbike Tourismus zu aller Nutzen zu steigern. Das Thema Haftung und Jagd wird uns auch 2018 wieder begleiten.

Services

Im Skibereich sind uns die Services bereits in Fleisch und Blut übergegangen. Egal ob Verleih, Skischule, Freerideguide, Trockenraum, Rettungskette, Öffi, etc. hier ist alles sehr professionell.
Aber wie siehts im Bikebereich aus? Was passiert wenn eine Gruppe EMTB Gäste in die Hütte kommt und ihre Akkus aufladen will? Hat das Hotel einen Fahrradschlauch zum Verkauf? Diese willkürlich herausgegriffenen Fragen sind nur ein Bruchteil dessen was aller Voraussicht in vielen Fällen zu einer prekären Antwort führt.
Deshalb lernen wir doch aus unseren Erfahrungen aus den Bereichen Wandern und Ski und gestalten neue Produkte die dazu führen einen Stammgast zu kreieren.

Identität & Marke

Was ist die Identität einer Region. Ist es noch notwendig dies zu thematisieren? Leider ja.
Eine Region lebt von ihrer Authentizität. Auch und vor allem im Bikebereich. Der Erfolg von Südtirol lag unter anderem darin, dass es den Bikehotels vorgeschrieben war eine Guidingausbildung zu machen. Die Gäste müssen das Herzblut spüren. Nicht nur von Einzelpersonen sondern von der Bevölkerung. Das sich Wohlfühlen an einem Ort, egal an welcher Ecke der Region und nicht nur im Bikezoo.
Erlebe und erfahre Erfolgsgeschichten – manche mit Hindernissen – und Lösungsansätze von unseren begeisterten Praktikern die auch dich bestärken bzw. mit neuen Gedanken beseelen für deine Region.

DU WILLST 2018 DABEI SEIN

Dienstag

Programmübersicht, 25.09.18
08:00 Check-In
08:45 Eröffnung, Wolfgang Breitfuss, Harald Maier
09:00 Ich bin euer Kunde – Stephan Glocker
09:15 4 Vorträge Trailbau & Destination

  • Raum- und Destinationsplanung an Hand eines Praxisbeispiels aus dem Wallis (Schweiz) – Adrian Greiner
  • Anforderungen an EMTB-Trails – Philipp Wiedhofer
  • Vorstellen des Trailhandbuch Tirol – Lars Lotze
  • und der im entstehen befindlichen österreichischen Trailbau-Norm – Hubert Leibl
10:50 Netzwerken & Ausstellung
11:00 3 Vorträge Grundbesitz & Haftung

12:45 Mittagessen im Saalbacher Hof
14:15 Expertentalk 1

Bikepark – Auslaufmodell oder Lösung für Mountainbike-Tourismus in Zeiten von EMTB?

15:00 Ride, Hacklbergtrail & Bucheggtrail
19:30 Filmvortrag Saalbacher Hof

The Spirit of Travelling, Tobias Woggon

Expertentalk 1

Dienstag, 25.09.18

Bikepark – Auslaufmodell oder Lösung für Mountainbike-Tourismus in Zeiten von EMTB?

Für die einen ist der Bikepark die ideale Lösung da sich die Biker in einem geschlossenen Areal austoben können. Fullface und Action sind hier Programm. Bremsspuren, driften, springen sowie Geschwindigkeit ist hier normal. Manche Interessengruppen präferieren diese Art von Park um die Mountainbiker aus anderen Gebieten herauszuhalten. Der Marktanteil dieser sportlichen Biker ist auf Dauer eher als klein einzuschätzen und es stellt sich die Frage, inwieweit in Zukunft das Angebot größer als der Markt ist.

Die anderen versuchen den Naturliebhaber einzufangen. Jene Gruppe von Menschen welche einmal die Wanderschuhe anziehen und das andere Mal das Bike als Fortbewegungsmittel auswählen. Dies ist sicherlich die größere Gruppe im Markt und mit EMTB wohl auch jene welche bis vor kurzem noch nicht wagte bestimmte Gebiete zu erobern.

PUHH. ICH HABE VIELE FRAGEN ...

Mittwoch

Programmübersicht, 26.09.18
07:30 Check-In
08:15 Eröffnung, Hannes Dschulnigg, Steffi Marth
08:30 Motor-Tuning – Claus Fleischer
08:45 3 Vorträge Gesundheit & Sicherheit

  • Das (E)MTB in der Gesundheitsvorsorge
  • Fahrtechnik als Grundlage zur Fahrfreude und Sicherheit – Tobias Krause
  • Automatisierte Unfallmeldung per App
10:00 Netzwerken & Ausstellung
10:45 Expertentalk 2

Wie kann zu Beginn des EMTB-Hypes die Sicherheit aller Biker nachhaltig gefördert werden?

11:30 Mittagessen im Saalbacher Hof
13:00 2 Vorträge EMTB Hotel & Destination

14:15 Crowdfunding von MTB-Trails, – Horst Marterbauer
14:45 Ride Wildenkarkogel & Wurzeltrail
18:00 Grill & Chill am Spielberghaus

Expertentalk 2

Mittwoch, 26.09.18

Fahrtechnik – Ein Must Be oder doch nur ein Nice2Have in Zeiten von EMTB?

Bis vor kurzem hatten wir in Europa 23% Roadbiker, 26% Mountainbiker und 51% Trekkingbiker. Mit EMTB fusionieren die Segmente MTB und Trekking. Dadurch kommen bisher vernachlässigte Zielgruppen in den Wald und vor allem auf den Berg. Dies birgt eine Menge Vorteile, aber bringt naturgemäß auch Nachteile mit sich.

Im Skibereich ist der Besuch einer Skischule beinahe eine Selbstverständlichkeit. Zum Freeriden am Arlberg bucht man üblicherweise einen Guide bzw. man geht mit den Locals auf den Berg.

Mit Fahrtechnikschulungen könnte hier der Umgang mit dem EMTB zur eigenen Sicherheit und jener der anderen deutlich verbessert werden.

Auch die Freude am Gerät, die Nutzung und somit die gesunde Bewegung würde sich steigern.

Hierzu gibt es jedoch unterschiedliche Strömungen. Die einen verlangen nach einem Führerschein. Die anderen meinen Fahrtechnik will keiner kaufen. Die anderen behaupten wenn bei jedem EMTB zumindest 2 Stunden Fahrtechnik dazu verkauft werden, buchen die Kunden nochmals einen 3-Tages Workshop mit Fahrtechnik und Praxis am Trail.

Lernen wir doch aus unserer Erfahrung. Letztlich ist ein Investment von ein paar hundert Euro gemessen zum Investment des EMTB eine sichere Anlage.

Spielberghaus

Grill&Chill bei den Hölls
Eben noch episches Panorama und einen Flow mit ein paar Schmankerl. Wahrlich keine blaue Piste. Erreichen wir das Spielberghaus um dort gemeinsam einen Abend unter Freunden zu verbringen.

Mittwoch, 18:30 am Spielberghaus

Donnerstag

Programmübersicht, 27.09.18
07:30 Check-In
08:15 Eröffnung, Wolfgang Quas, Steffi Marth
08:30 projekt20 – Harald Maier
08:45 2 Vorträge Identität einer Bikeregion

10:15 Netzwerken & Ausstellung
11:00 Expertentalk 3

Wie kann die Finanzierung von Wegen funktionieren falls morgen ein Großteil dieser mit EMTB genutzt wird? Sprengt die Reichweite des EMTB die Regionsgrenzen und was sind die Auswirkungen?

12:00 Mittagessen im Saalbacher Hof
13:30 2 Vorträge Identität einer Region

15:00 Voraussichtliches Ende

Expertentalk 3

Donnerstag, 27.09.18

Wie kann die Finanzierung von Wegen funktionieren falls morgen ein Großteil dieser mit EMTB genutzt wird?
Sprengt die Reichweite des EMTB die Regionsgrenzen und was sind die Auswirkungen?

Die Finanzierung von Bikestrecken wird zumindest im alpinen Raum oftmals von Bergbahnen in Kombination mit dem örtlichen Tourismusverband vorgenommen.

Kommt es hier zu einer Zwickmühle? Es entstehen mehr und mehr Bikeparks, etliche im Augenblick noch mit sehr sportlichem Charakter. Einige Regionen bringen “shared trails” Konzepte um neuen Gästen attraktive Trails anzubieten. Diese neuen, interessanten Gäste fahren mittlerweile zu einem großem Teil EMTB und suchen nach einem sicheren Abenteuer in der Natur. Die neue Freiheit ist selbst zu entscheiden wie man fährt und dies ist nicht mehr der Topologie vorbehalten. Somit hat auch die Fahrt nach oben eine andere Bedeutung als bisher.

Daraus entstehen Fragen, die bis jetzt noch keine Bedeutung hatten. Wie finanziere ich die Erhaltung und Gestaltung meiner Wege, wenn diese durch mehr Nutzer beansprucht werden, durch die veränderte Reichweite das Netz länger wird, die Tourismusabgabe im feindlichen Stammesgebiet gezahlt wird und das Finanzierungsmittel Bergbahn in vielen Bereichen nicht vorhanden ist bzw. entfällt.

Dass durch die veränderte Reichweite der Kunde auch das Stammesgebiet verläßt, in die benachbarte Region eintaucht läßt auch wieder Fragen entstehen die uns bis dato nicht wirklich tangiert haben.

Wie sieht´ s beim Nachbarn aus mit attraktiven Wegen, wie ist dort die Situation mit Akzeptanz von neuen Kundenschichten, …

Diese und noch viele andere Fragen diskutieren unsere Experten mit euch.

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