MOU

NTAI

NBIK

EKO

NGR

ESS

04

05

06

OKT

2022

Herausforderung

Es läuft darauf hinaus, Österreich als führende Ski-Nation auch zur führenden Mountainbike-Nation innerhalb der EU zu entwickeln.
Aufbauend auf einer Infrastruktur für alle Zielgruppen.
Naturnah, klimaschonend erreichbar und nachhaltig in sämtlichen Belangen.
Auf Innovation im Service– und Produktbereich und letztlich zur Erweiterung des sanften Tourismus und zur Naherholung unserer Bevölkerung.

Es wird notwendig sein, das Thema Mountainbike nicht “allein” zu denken, sondern als Teil der Mobilitätswende zu betrachten und somit einen “ganzheitlichen” Ansatz zu finden.

KONGRESS 2022

BETROFFEN versus BETEILIGT

Die Qual der Wahl. Am einfachsten du kommst alle 3 Tage.

Basierend auf den Erfahrungen der letzten Jahre haben wir die inhaltlichen Schwerpunkte verändert und auf die 3 Tage aufgeteilt.

Dienstag, 4. Oktober 2022

NACHHALTIG eh klar!

Dienstag zielt auf überregionale Interessen ab und ist dem Leitthema gewidmet. Im Klartext, hier werden Themen behandelt, welche länderübergreifend von Interesse sind.

Mittwoch, 5. Oktober 2022

BIKE NATION ÖSTERREICH eh klar!

Mittwoch handeln wir jene Themen ab, die eher nur für Österreich von Interesse sind um hier auf die speziellen Bedürfnisse der Interessengruppen eingehen zu können.

Donnerstag, 6. Oktober 2022

FINANZIEREN, NUTZEN, INSTAND HALTEN repeat!

Donnerstag widmen wir dem Thema Infrastruktur in all seinen Facetten. Der Spannungsbogen reicht vom Verein bis zur Shapecrew.

DIENSTAG
NACHHALTIGKEIT
Nachhaltigkeit betrifft die gesamte "customer journey" des Mountainbike Themas. 2022 konzentrieren wir uns auf die Bereiche INFRASTRUKTUR, MOBILITÄT, SERVICES und AUSRÜSTUNG.
ZIEL
Aufzeigen neuer Geschäftsfelder und möglicher Synergien zum Nutzen der Umwelt und letztlich deren Bewohnern.
MITTWOCH
BIKE NATION
Aufbauend auf einer Infrastruktur für alle Zielgruppen. Naturnah, klimaschonend erreichbar und nachhaltig in sämtlichen Belangen. Auf Innovation im Service- und Produktbereich und letztlich zur Erweiterung des sanften Tourismus und zur Naherholung unserer Bevölkerung.
MISSION
Eine legale attraktive Infrastruktur, welche gefahrlos und legal für Einheimische und Gäste von der Haustür zu erreichen ist. Damit einhergehend eine Lenkung der Freizeitaktivitäten in Abstimmung mit den Interessengruppen, um aus Betroffenen Beteiligte zu machen.
DONNERSTAG
INFRASTRUKTUR
Ein Spannungsbogen vom Ehrenamt beim kleinen MTB Verein arbeitend für die lokale Bevölkerung bis zum Profi Unternehmen im Sportstättenbau mit Wertschöpfungsabsichten.
ZIEL
Wissen vermitteln, Menschen vernetzen und Standards vorantreiben sowohl innerhalb als auch außerhalb der Community.

STANDARD Tickets ab sofort bis 15.09.2022

SPÄTBUCHER SO NOCH VERFÜGBAR AB 15.09.2022

Mountainbike Kongress in Saalbach
04.-06.10.2022
  • 00Days
  • 00Hours
  • 00Minutes
  • 00Seconds

FUNDAMENT

 Das Fundament einer erfolgreichen Mountainbike-Destination besteht aus den 4 Elementen: Wege, Services, Identität und Affinität.

Infrastruktur

Seit Jahrtausenden werden Wege gebaut und unterschiedlich genutzt. Karrenwege, Wanderwege, Säumerpfad, Jagdsteig oder Forststrasse. Wege sind wesentliche Teile der Infrastruktur einer Region und bilden die wirtschaftliche Grundlage für deren Erfolg. Die Grundlage zum Bau waren zumeist wirtschaftliche bzw. militärische Interessen.
Die Freizeitnutzung auf breiter Basis kam vor wenigen Jahrzehnten dazu, wobei hierfür zumeist vorhandene Wege genutzt wurden und werden.
Durch die Veränderungen in der Gesellschaft kamen in den letzten Jahrzehnten eine Vielzahl an Sportstätten welche entweder im urbanen Raum gebaut wurden, wie Fußballplätze, Tennisplätze, Pump Tracks, etc. und im Naturraum wie Skigebiete und Bikeparks.

Services

Im Skibereich sind uns die Services bereits in Fleisch und Blut übergegangen. Egal, ob Verleih, Skischule, Freerideguide, Trockenraum, Rettungskette, Öffi, etc. hier ist alles sehr professionell.
Aber wie siehts im Bikebereich aus? Was passiert, wenn eine Gruppe EMTB Gäste in die Hütte kommt und ihre Akkus aufladen will? Hat das Hotel einen Fahrradschlauch zum Verkauf?
Diese willkürlich herausgegriffenen Fragen sind nur ein Bruchteil dessen, was aller Voraussicht in vielen Fällen zu einer prekären Antwort führt.
Deshalb lernen wir doch aus unseren Erfahrungen aus den Bereichen Wandern und Ski und gestalten neue Produkte, die dazu führen, einen Stammgast zu kreieren.

Identität & Marke

Was ist die Identität einer Region? Ist es notwendig dies zu thematisieren? Leider ja.
Eine Region lebt von ihrer Authentizität, auch und vor allem im Bikebereich. Der Erfolg von Südtirol lag unter anderem darin, dass es den Bikehotels vorgeschrieben war, eine Guidingausbildung zu machen. Die Gäste müssen das Herzblut spüren, nicht nur von Einzelpersonen, sondern von der Bevölkerung, sowie das “Sich-Wohlfühlen” an einem Ort, egal an welcher Ecke der Region und nicht nur im “Bikezoo”.

Affinität

Mountainbike ist kein reines Sport- und Tourismusthema. Es ist vor allem auch ein Gesundheits- und Klimathema und in weiten Teilen des Landes ein Infrastrukturthema.

In vielen Regionen sind mehr als 90% der Nutzer Einheimische bzw. Tagesgäste. Dies nimmt mit dem eBike deutlich zu, da die Reichweite eine andere ist. Hinlänglich bekannt ist die Tatsache, dass ein Großteil der Biker im urbanen Raum lebt.

DU WILLST 2022 DABEI SEIN

Wenn Nachhaltigkeit nur als Marketingbegriff verwendet wird und für den Gast nicht erlebbar ist bzw. nicht transparent kommuniziert wird, wirkt das Engagement unglaubwürdig oder gar kontraproduktiv.

Dienstag

Programmübersicht, Dienstag, 04.10.2022
08:00 Check-In
08:45 Eröffnung

6. Mountainbike Kongress Österreich

09:00 Keynote

Wie grün ist Mountainbike?

Harald Maier (ambi Austrian Mountainbike Institute)

09:15 Session 3PLUS der Talk zum Thema

NACHHALTIG eh klar!

Infrastruktur
Mobilität

Alexander Arpaci (Schneestern), Alexander Pinter (Grundeigentümer), Christian Baumgartner (response & ability), Cornelia Walch (Konzernkoordinatorin Fahrrad@ÖBB), Harald Maier (ambi Austrian Mountainbike Institute), Peter Bedenk (Oberförster Stadt Graz)

Mehr dazu

10:45 Netzwerken & Ausstellung
11:30 Session 3PLUS der Talk zum Thema

NACHHALTIG eh klar!

Services
Ausrüstung

Christian Baumgartner (response & ability), Hannes Müller (Die Forelle), Harald Maier (ambi Austrian Mountainbike Institute), Kurt Resch (Steinegger Hof) via Zoom

Mehr dazu 

12:15 Pause
12:30 Interview

Welche Veränderungen im Markt bewirkt ABS am EMTB?

Stefan Schlie (angefragt), Harald Maier (ambi Austrian Mountainbike Institute)

13:00 Gemeinsames Mittagessen im Saalbacher Hof
14:30 Sponsored Content Outdoor

BIKEN eh klar!

Thomas Wiedner (outdooractive)

oder

14:30 Sponsored Content

Die Weiterentwicklung des Pumptrack zum
URBAN SPORTS PARK

Dirk Scheumann (Schneestern)

15:30 Sponsored Content

Radarzähler für Bewegungsarten im Gelände

Sascha Jäckle (Parametric)

16:30 Freizeit
18:00

Eat & Meet – Gemeinsames Abendessen

Restaurant Feuer im Saalbacher Hof

NACHHALTIG eh klar!

Session3PLUS Talk
Nachhaltig ein Modewort? Oder doch ein wichtiges Thema welches äußerst vielseitig zu betrachten ist.

Dienstag, 04.10.2022 09:15

NACHHALTIG eh klar!

Dienstag, 04.10.2022

Warum?

Nachhaltigkeit ist aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Derzeit wird viel darüber gesprochen und teils auch schon einiges umgesetzt. Wir wollen die Themen auf die Bühne bringen, die uns allen weiterhelfen Nachhaltigkeit in einzelnen Bereichen umsetzbar zu machen.

Nachhaltigkeit betrifft die gesamte “customer journey” des Mountainbike Themas. 2022 konzentrieren wir uns auf die Bereiche INFRASTRUKTUR, MOBILITÄT, SERVICES und AUSRÜSTUNG.

Ziel

Aufzeigen neuer Geschäftsfelder und möglicher Synergien zum Nutzen der Umwelt und letztlich deren Bewohnern.

Der Talk

Session3PLUS bedeutet zumindest 3 externe Experten plus 1 Experte aus dem Publikum, welche in einem moderierten Talk das Thema abhandeln. Unterstützt durch die Fachmoderation und Einspielungen von Zahlen, Daten und Fakten.

Definition Nachhaltigkeit

Laut Duden ist die Bedeutung des Wortes mit “längere Zeit anhaltende Wirkung” definiert bzw. in einem moderneren Sprachgebrauch als Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren, künftig wieder bereitgestellt werden kann.

Die Fakten

“Lawinen in Zeitlupe” bezeichnet das Zukunftsinstitut Megatrends. Megatrends entwickeln sich langsam und bleiben auf eine lange Zeit, rund 25 Jahre, als Trend bestehen und haben enorme Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

Megatrend Neo-Ökologie: Nachhaltigkeit statt Gewinnmaximierung

Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit werden dabei zu einem zentralen Wirtschaftsfaktor. Die Wirtschaft ist gefordert, Nachhaltigkeit, Postwachstum und Gemeinwohl zu berücksichtigen, anstatt sich allein auf Wachstums- und Profitmaximierung zu fokussieren.

Der Markt, in unserem Falle die Naturnutzer verlangen von den Anbietern Nachhaltigkeit. Insbesondere die jüngere Generation reflektiert auch ihr eigenes Verhalten und fragt sich welche Auswirkungen ihre Wahl bei Reisezielen und Produkten auf ihren ökologischen Fußabdruck hat.

Das Risiko:

So wir uns nicht dazu entschliessen können, unsere Prozesse und Produkte neu zu denken, werden wir am Ende des Tages als Verlierer enden.

Herausforderung:

Die Nachhaltigkeit muss über die gesamte “customer journey” gegeben sein. Am  diesjährigen Kongress betrachten wir die Bereiche Infrastruktur, Mobilität, Services und Ausrüstung.

Gedanken und Fragen:

Infrastruktur:
  • Wo beginnt und wo endet die Nachhaltigkeit eines Trails?
  • Weshalb bzw. wann ist Brechsand am Trail nachhaltig?
  • Warum investieren wir nicht in Trailparks im Naherholungsbereich der Städte um Tageseinheimischen ein nachhaltiges Erlebnis zu ermöglich
  • Kann es aus Naturschutzgründen nachhaltiger sein neue Wege zu bauen anstatt vorhandene zu Nutzen welche seit Jahrzehnten illegal benutzt werden?
  • Was können Gemeinden zu einer nachhaltigen Infrastruktur beitragen?
  • Gemeinde oder Tourismusverband (TVB): Wer verantwortet nachhaltige Infrastrukturprojekte?
  • Wenn die Räder bereits morgen breitere Reifen haben, Federwege von 100mm zum Standard gehören genauso wie Motorunterstützung, könnte man darüber nachdenken ob eine Versieglung der Radwege noch zeitgemäß ist bzw. flächendeckend notwendig.
  • Wenn in etlichen ländlichen Regionen noch Winter herrscht, die Abenddämmerung bereits um 16:00 einsetzt und aufgrund dieser Bedingungen kaum jemand mit dem Fahrrad zur Arbeit unterwegs ist, wäre ein charmanter Gedanke diese Radkorridore als Mountainbike Radwege auszuführen, was einerseits die Investitionen reduziert, andererseits die laufenden Kosten für die Gemeinden senkt und weiters als Infrastruktur für Einheimische und Touristen nutzbar wäre. 
  • Weshalb werden Offroadwege nicht in der Radverkehrsplanung berücksichtigt?
  • Welchen Nutzen hat der Staat wenn Kinder und Jugendliche vor Ort legal biken könnten?
Mobilität:
  • Ist der ÖPNV für Radreisende nur als Tagesgast sinnvoll?
  • Wenn Fernziele in Zukunft unattraktiv werden, wie Erstzen wir das Angebot für diese Zielgruppe?
  • Wie könnten flächendeckende “Grünstromangebote” die eMobilität auch im Gelände nachhaltig fördern?
Services:
  • Regionaltität (Kilometro zero) und die Einbindung lokaler Anbieter im Bereich der Nahrungskette an den POIs (Bikepark, Bahnhof, …) 
  • Ab wann macht es Sinn ökologisch Bikewaschanlagen einzusetzen?
  • Wo beginnt Nachhaltigkeit in einem Bikehotel (Betrieb/Gast) und wie kann ich diese ausbauen?
  • Welche Services muss ein Tourismusverband fordern, um eine nachhaltige Destination vermarkten zu können?
Ausrüstung:
  • Weshalb ist das EMTB kein Klimakiller sondern doch ein Segen für die Umwelt?
  • Wie kann Kreislaufwirtschaft auch bei Bikes und Komponenten funktionieren?
  • Was könnte entstehen, wenn wir uns bei Shift Cycling Culture aktiv mit einbringen?

Nutzen:

So wir nicht auf andere warten, sondern proaktiv höhere Standards entwickeln, werden wir Pioniere des Wandels und dessen Nutznießer. Die Gesellschaft wird schneller auf Grün schalten als wir uns denken.

Moderation

Harald Doucha (ambi Austrian Mountainbike Institute)

Expert/inn/en

Alexander Arpaci (Schneestern), Alexander Pinter (Grundeigentümer), Christian Baumgartner (response & ability), Cornelia Walch (Konzernkoordinatorin Fahrrad@ÖBB), Hannes Müller (Die Forelle), Harald Maier (ambi Austrian Mountainbike Institute), Kurt Resch(Steinegger Hof) via Zoom, Peter Bedenk (Stadtförster Graz)

Am Nachmittag haben wir die Wahl zwischen Outdoor und Indoor. Outdoor haben wir eine Gamification Challenge vorbereitet. Wir werden gemeinsam Biken und dabei lernen wie man Besucher digital lenken kann. Falls euch Biken am Kongress nicht so wichtig ist, bzw. der alternativ angebotene Content mehr interessiert, entscheidet euch für die interessanten Alternativen der beiden “Sponsored Content Panels” von Schneestern bzw. Parametric Analytics.

Bei Schlechtwetter erspart ihr euch eine Entscheidung. 

92% starten Touren auch von zuhause, 57% geben an auch mit dem Auto zum Startpunkt zu fahren. Lediglich 12% nutzen die Anreise mit Öffis.
Quelle: Alpenverein MTB Umfrage 2020

BIKEN eh klar!

Gamification. Ois kloa?
Wie sich dieser für Besucherlenkung in MTB-Regionen einsetzen läßt, erleben wir live am Dienstag Nachmittag.

Dienstag, 04.10.2022 14:30

BIKEN eh klar!

Dienstag, 04.10.2022 14:30

Gamification. Ois kloa?

Regionen haben eine Vielzahl an Herausforderungen zu leisten. Das eine ist die Lenkung, das andere die Wirtschaftlichkeit und letztlich noch das Innenmarketing um aus Betroffenen Beteiligte zu machen. 

Die Digitalisierung bietet uns Möglichkeiten diese Herausforderungen zu meistern. Somit orientiert sich eine Herangehensweise an die Frage:

  • Wie bekomme ich den Mountainbike-Gast dazu, sich zum einen an freigegebene Wege zu halten, zum anderen nicht blind den Massen zu folgen?
  • Wie kann ich den MTB-Gast motivieren länger in meiner Destination zu bleiben oder mehrmals wiederzukommen?

Das Zauberwort heißt „Gamification“. Einen Ansatz, all diese Anforderungen unter einen Hut zu bekommen, verfolgt Outdooractive mit dem Service „Challenges“.

Wie sich dieser für Besucherlenkung in MTB-Regionen einsetzen lässt, erleben wir live am Dienstag Nachmittag.

Was sind Challenges?

Aktivitäten, die du mit Outdooractive oder einer gängigen Hardware (Garmin & Co) aufzeichnest, werden für verschiedene Herausforderungen gezählt. Das Sammeln von Höhenmetern in einer Destination, das Zurücklegen von Distanzen mit dem Bike oder eben das Sammeln von „Points of Interest“ ist aber weniger als Wettbewerb mit anderen zu sehen, sondern dient der Selbstmotivation – und natürlich der Bindung zur Marke, sei es Destination oder Produkt. Ein „Leaderboard“ gibt es optional trotzdem.

SAALBACHER HOF

Ein Abend unter Freunden
Wir brauchen euch, um das Thema Mountainbike in Österreich zu stärken. Deshalb, diskutieren, fragen, Kontakte austauschen und umsetzen.

Dienstag, 04.10.2022 ab 18:00

12% bewegen sich ausschließlich auf freigegebenen MTB Strecken. Im Umkehrschluss bedeutet dies 88% sind illegal unterwegs.
Quelle: Alpenverein MTB Umfrage 2020

Mittwoch

Programmübersicht, Mittwoch, 05.10.2022
08:15 Check-In
08:45 Eröffnung

Die Erkenntnisse aus Tag 1
&
Die Idee hinter “Bike Nation Österreich”

Harald Doucha & Harald Maier (ambi Austrian Mountainbike Institute)

09:00 Keynote

The Scottish MTB Strategy

Graeme McLean (Head of Developing Mountain Biking in Scotland) via Zoom

09:15 Session 3PLUS der Talk zum Thema

BIKE NATION ÖSTERREICH eh klar!

Attraktivstes “illegales” Wegenetz der EU
Potentiale & Innovationen

Dietmar Emich (Freizeitkoordinator Land Salzburg), Harald Maier (ambi Austrian Mountainbike Institute), Markus Pekoll (Mountainbike Koordinator Land Steiermark), Markus Redl (Ecoplus NÖ), Rene Sendlhofer-Schag (Alpenverein), Sascha Jäckle (Parametric Analytics)
Moderation: Harald Doucha (ambi)

Mehr dazu

10:45 Netzwerken & Ausstellung
11:30 Session 3PLUS der Talk zum Thema

BIKE NATION ÖSTERREICH eh klar!

Top Positionen im Sport
Destination der Herzen

Harald Maier (ambi Austrian Mountainbike Institute), Marco Pointner (Tourismusverband Saalfelden Leogang), Markus Pekoll (Mountainbike Koordinator Land Steiermark), Paco Wrolich (Radkoordination Kärnten Werbung)

Mehr dazu

12:15 Pause
12:30 Vorstellung

LEITFADEN für attraktive Mountainbike Strecken

Felix Heckl (Umweltbundesamt)

12:45 Gemeinsames Mittagessen im Saalbacher Hof
14:15 Ausblick

Green Paper – MOUNTAINBIKE KOORDINATION ÖSTERREICH

Harald Maier (ambi Austrian Mountainbike Institute)

14:30 Workshop

Gruppe A – Öffentliche Wege

Moderation: Harald Doucha (ambi Austrian Mountainbike Institute)

oder

Gruppe B – Trailcenter

Moderation: Alexander Arpaci (Schneestern)

Mehr dazu

16:30 Freizeit
18:00 Interview

POLITIK zum Thema. (angefragt)

Harald Maier (ambi Austrian Mountainbike Institute)

18:30

Grill & Chill am Spielberghaus

BIKE NATION ÖSTERREICH

eh klar!

Session3PLUS Talk
Eine legale attraktive Infrastruktur, welche gefahrlos und legal für Einheimische und Gäste von der Haustür zu erreichen ist.

Dienstag, 04.10.2022 09:15

BIKE NATION ÖSTERREICH

eh klar!

Mittwoch, 05.10.2022

Warum?

Innovationen wie das eBike sind Treiber der Veränderung zur Bike Nation Österreich. Das eBike macht Mountainbike für breite Bevölkerungsschichten attraktiv. Stephan Glocker hat mit seiner Aussage “Das eBike ist das neue Smartphone” diesen Trend bereits vorhergesehen.

Die Veränderungen sind mittlerweile nicht nur spürbar, sondern auch sichtbar. Schottland hat dies erkannt und das Thema Mountainbike über alle Ressorts in der Regierung als strategisches “Topthema” festgelegt. 

Daraus ableitend, alle ziehen an einem Strang und jeder versucht seine eigenen Interessen mit diesem Thema abzustimmen um letztendlich auch einen Erfolg zu erzielen. 

Was bedeutet dies nun für Österreich?

Unser Fundus an Infrastruktur und Erfahrung ist immens groß, nur wir nutzen diesen nicht. Als kleines und flexibles Land hätten wir unendlich viele Möglichkeiten im Herzen Europas zu einer Bike Nation heran zu wachsen welche durch Innovationen in allen Bereichen beeindruckt. 

Ziel

2027 Bike Nation Österreich

Der Talk

Session3PLUS bedeutet zumindest 3 externe Experten plus 1 Experte aus dem Publikum, welche in einem moderierten Talk das Thema abhandeln. Unterstützt durch die Fachmoderation und Einspielungen von Zahlen, Daten und Fakten.

Definition Bike Nation

Attraktive Infrastruktur für alle Zielgruppen: naturnah, klimaschonend erreichbar und nachhaltig. Österreich als Innovationstreiber im Service- und Produktbereich.
Basisziel Infrastruktur sind 24.000 km netto blaue “Waldwege” und rund 2.400 km netto schwarze Naturwege (Shared Trails). Emotionales Ziel sind sportliche Erfolge in allen Disziplinen und das Werteziel sind 20% Marktanteil an den Sommerübernachtungen mit Bikethema.

Die Fakten

Mountainbike ist nicht nur ein Sportthema …
Mountainbike ist auch ein Gesundheits-, ein Tourismus-, ein Wirtschaftsthema, kann auch ein Innovationstreiber sein und ist vor allem auch ein Naturschutz-, Landwirtschafts- und Forstthema.

Nicht zu vergessen die Bereiche Nachhaltigkeit und Mobilität.

Das Risiko

Immer größere Teile der Bevölkerung bewegen sich in der Illegalität und Österreich wird als Tourismusland für aktive Bewegung an Attraktivität verlieren. Konflikte werden mit Verboten vermeintlich gelöst, Betroffene werden dadurch selten zu Beteiligten.

Herausforderung

Gemeinsames Vorgehen von Politik und Institutionen sowie Integration des Mountainbikethemas in allen Ressorts auf Bundes- Landes- und Gemeindeebene mit den erforderlichen Ressourcen um der Bevölkerung ein klare Sicht auf die Bike Nation Österreich zu ermöglichen. 

Gedanken und Fragen

Attraktivstes “illegales” Wegenetz der EU

Attraktivität = AnziehungskraftDie Bewertung ist je Zielgruppe unterschiedlich und hängt im Wesentlichen von den Erwartungen des Betrachters ab.

Die Infrastruktur ist größtenteils lokal vorhanden. Illegal zwar, aber vorhanden.

  • Wie erkennen wir einen attraktiven Weg?
  • Wie kann man die Nutzungsfrequenz von Wegen überprüfen?
  • Wie schaffen wir es attraktive Wege zu legalisieren um aus Betroffenen Beteiligte zu machen?
  • Welche Argumente bzw. Angebote würden Grundbesitzer zu mehr Freigaben veranlassen?
  • Weshalb wissen Interessenvertreter immer noch nicht ausreichend über die Haftungsfrage Bescheid wie können wir dies verbessern?
  • Welchen Nutzen hätte der Staat wenn Kinder und Jugendliche vor Ort legal biken könnten?
  • Wie könnte ein Leitfaden für Mountainbiker und Grundbesitzer aussehen um einerseits Wege vorzuschlagen, andererseits die Zusammenarbeit zu ermöglichen um schlußendlich für alle Beteiligten gute Lösungen zu erhalten.
 Potentiale & Innovationen

Unser Forstgesetz zwingt uns dazu “innovativ” zu sein. Dies bedeutet, wir müssen alle Hebel in Bewegung setzen den Menschen einerseits Ängste zu nehmen und andererseits ermöglichen Geld zu verdienen. Die Streckenmaut wird hier wohl nicht der Weisheit letzter Schluß sein.

Innovation sollte auf mehreren Ebenen angedacht und umgesetzt werden. Eine Ebene ist der Mehrwert für Grundbesitzer, eine andere die Ganzjahres-Destination und eine weitere die klassische Innovation im Produktumfeld von Mountainbike.

  • Wie können wir Mountainbike für einen Grundbesitzer attraktiv gestalten?
  • Wie hängen Betriebsansiedelungen (Kreative Industrie) mit dem Thema MTB zusammen?
  • Wie kann eine Gemeinde vom MTB Boom langfristig profitieren?
  • Welche Chancen bietet MTB in Kombination öffentlicher Verkehr?
  • In welchen Bereichen müßten wir Innovationen entwickeln um unsere Kinder vermehrt für die Bewegung in der Natur zu begeistern?
  • Welche Möglichkeiten bietet uns MTB im Bereich Klimaschutz?

Top Positionen im Sport

Nachhaltige sportliche Erfolge basieren vor allem auf einem Umfeld welches ein erhöhtes Maß an ehrenamtlicher Tätigkeit voraussetzt. Zusätzlich bedarf es einer Vereinskultur sowie weiterführender Möglichkeiten im schulischen Bereich. Wie so oft sind die Schwachstellen im Bereich lokaler Infrastruktur zu finden.

  • Was benötigt es um sportliche Erfolge in allen Bereichen des MTB Sports auf Jahre zu ermöglichen?
  • Welche Effekte werden durch sportliche Erfolge ausgelöst im sozialen sowie im wirtschaftlichen Umfeld?
  • Welche Auswirkungen hat der Rennsport auf den Tourismus und auf die Jugend?
  • Was benötigt es um sportliche Erfolge in allen Bereichen des MTB Sports auf Jahre zu ermöglichen?
 Destination der Herzen

Über Jahrzehnte haben wir die Gastfreundschaft perfektioniert in all ihren Facetten. Daraus ist eine touristische Infrastruktur entstanden welche jedoch in punkto Naturerlebnis mehr dem Winter zugetan ist. Viele Skigebiete investieren in den kleinsten Marktanteil der Mountainbiker und so entstehen Bikeparks mit zuvielen schwarzen Strecken.

Es ist an uns die notwendige Balance zu finden um auch im Sommer zu einer Destination der Herzen zu werden. Der Naturliebhaber in welcher Ausprägung auch immer und in welcher Bewegungsart er diese zu erkunden gedenkt, wird unsere Betten füllen.

Moderation

Harald Doucha (ambi Austrian Mountainbike Institute)

Expert/inn/en

Dietmar Emich (Freizeitkoordinator Land Salzburg), Markus Pekoll (Mountainbike Koordinator Land Steiermark), Rene Sendlhofer-Schlag (Alpenverein), Marco Pointner (Tourismusverband Saalfelden Leogang), Sascha Jäckle (Parametric Analytics), Harald Maier (ambi Austrian Mountainbike Institute)

Workshop

ÖFFENTLICHE WEGE oder TRAILCENTER

Die Qual der Wahl. Du entscheidest dich an welchem Panel du teilnehmen möchtest. Aber keine Sorge, am Ende bringen wir eine Zusammenfassung der Ergebnisse.

Das Panel ÖFFENTLICHE WEGE birgt aus Sicht der Nachhaltigkeit ein breites Fundament an Themen. Egal ob Sportstätte in Tourismusgebieten, der Afterwork Trail im Ballungsraum oder die Korridore zwischen den einzelnen Bezirkshauptstädten.

Der Spannungsbogen geht von der notwendigen Menge an attraktiven Streckenkilometern im Lebensraum, über die Planung und Freigabe der Wege zur gemeinsamen Nutzung mit anderen Freizeitnutzern und zur Abschätzung der Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit Klimazielen und mehr.

Gedanken

  • Digitalisierung anstatt Beschilderung bzw. die Beschilderung aus Holz anstatt aus Aluminium wie im Augenblick durch die Asfinag geprüft wird.
  • Definierte Zeitfenster für Nutzungszeiten und Ruhezeiten im Ballungsraum
  • Renaturieren von Forststraßen bzw. Umwandlung in naturnahe Wege ähnlich wie bei Gewässern
GRUPPE A
ÖFFENTLICHE WEGE
Wo sind die Schwerpunkte aus Sicht der Nachhaltigkeit im Bereich öffentliches Gut zu finden und wie können wir diese gestalten um letztlich für alle einen nennenswerten Beitrag zur Verbesserung zu erreichen.
IDEEN
Renaturierung von Forstwegen. Umdenken in der Radwegplanung hinsichtlich Oberflächenversiegelung sowie Schaffung von Zeitfenstern in Ballungsräumen um die Feierabendrunde legal zu ermöglichen.
GRUPPE B
TRAILCENTER
Was ist der Unterschied zwischen einem Trailcenter und einem Bikepark? Was sind die ersten Schritte um in eine Entscheidungsfindung zu gelangen?
IDEEN
Gründen einer Eigentümergenossenschaft um die Bewirtschaftung von Flächen auch für die Naherholung zu ermöglichen.
Das Design der Trails entscheidet, ob Biken zur naturnahen Erfahrung oder zum aggressiven Konsumsport wird.
Quelle: Tomáš Kvasnička

SPIELBERGHAUS

Grill & Chill bei den Hölls
Ein langer Tag neigt sich dem Ende zu, aber nun laßt uns gemeinsam einen gemütlichen Abend mit Freunden am Spielberghaus verbringen.

Mittwoch, 05.10.2022 ab 18:30

Donnerstag

Programmübersicht, Donnerstag, 06.10.2022
08:15 Check-In
08:45 Eröffnung

Die Erkenntnisse aus Tag 2
&
Die Idee INFRASTRUKTUR- bzw. TRAILBAUTAG

Harald Doucha & Harald Maier (ambi Austrian Mountainbike Institute)

09:00 Wissen

ITRS International Trail Rating System

Mischa Crumbach (ITRS) via Zoom

09:15 Session 3PLUS der Talk zum Thema

Stolpersteine am Weg zum regionalen MTB Angebot.

Organisation & Finanzierung & Instandhaltung

Daniel Huemer (MTB Club Linz), Wolfgang Moitzi (Initiative MTB Murtal), Thorsten Schmitz (Intersport), Harald Maier (ambi)

Mehr dazu

10:30 Netzwerken & Ausstellung
11:15 Wissen

Effiziente Verwaltung von Trails und Mountainbike-Infrastruktur über mobile App und Desktop-Plattform

Jan Oggier (Bikeplan AG)

11:40 Interview

Der perfekte Trail.

Alexander Arpaci (Schneestern), Christoph Matzke (Erbau Matzke), Markus Pekoll (Mountainbike Koordinator Land Steiermark)

12:15 Outdoor Aktivität

Interaktive Trail Bewertung

Bewertung der Schwierigkeit verschiedener Trail-Segmente

Jan Oggier (Bikeplan AG), Christoph Matzke (Erbau Matzke), Roland Hofer (Shape Syndicate)

14:15 Ende

Stolpersteine am Weg

Session3PLUS Talk
Ein Spannungsbogen vom lokalen MTB Verein bis zum Profiunternehmen im Sportstättenbau.

Donnerstag, 06.10.2022 09:15

Stolpersteine am Weg

Donnerstag, 06.10.2022

Warum?

Die Rahmenbedingungen haben sich verändert. Einerseits das Tourismusgesetz, in manchen Bundesländern sind die Gemeinden für die Planung, den Bau und die Instandhaltung der Infrastruktur verantwortlich, andererseits nimmt die Freiwilligkeit aufgrund der gesellschaftlichen Veränderungen massiv ab.

Der Markt ist gewachsen und hat sich verändert. Die Jungen von gestern sind die Alten von heute und beide bewegen sich in der Natur, jedoch auf unterschiedlichen Pfaden.  

Ziel

Wir brauchen ein Angebot ab Haustür. 

Der Talk

Session3PLUS bedeutet zumindest 3 externe Experten plus 1 Experte aus dem Publikum, welche in einem moderierten Talk das Thema abhandeln. Unterstützt durch die Fachmoderation und Wissensinputs in Form von Zahlen, Daten und Fakten.

Die Fakten

Neben dem Status “verboten” und “erlaubt” gibt es oftmals noch den Status “geduldet”. Dieser war in einigen Regionen oftmals der größere, nur leider nimmt dieser rapide ab und wird durch “verboten” ersetzt. In erster Linie leidet darunter die Einheimische Bevölkerung, insbesondere unsere Jugend und letztlich auch der Grundeigentümer. 

Freiwillige finden sich zusammen um gemeinsam einen Weg zu finden um legale Strecken bzw. Sportstätten zu planen, finanzieren, bauen und letztlich zu betreuen. Aber es gibt auch Verbände, Gemeinden oder Private die derartige Aufgaben übernehmen.

Das Risiko

Was wenn aufgrund von negativen Ausseneinwirkungen (Finanzierung, Frustration…) diese Freiwilligkeit nicht mehr zustande kommt bzw. Gemeinden diese Aufgaben aufgrund fehlender Ressourcen nicht bewältigen können?

Die Herausforderung

Standards zu schaffen, welche es den einzelnen Interessengruppen ermöglicht aufbauend auf den Erfahrungen aus Projekten im Kleinen sowie im Großen attraktive Projekte konfliktarm, zeitsparend, umzusetzen.

Der Zusammenschluss von Betroffenen wie Gemeinden, Tourismusverbänden sowie Mountainbikevereinen und Grundeigentümern zu einer Körperschaft, die Gruppe der Willigen, kann die Entwicklung einer Region unter Einbeziehung der Bevölkerung positiv gestalten.

Gedanken & Fragen

Organisation
  • Gibt es die ideale Organisationsform? Verein, Kapitalgesellschaft, Arbeitsgruppe, Freundeskreis oder Genossenschaft?
  • Weshalb muss jeder Verein und jede Gemeinde bei Null beginnen und wie könnten wir dies verbessern?
Finanzierung
  • Spätestens wenn die Organisation steht, geht es um das liebe Geld. Förderung, Sponsoring, Partnerschaften oder der gute Onkel aus Amerika. Wobei eines zu beachten ist, Kapital wird jedes Jahr nötig sein um die Qualität auf Dauer zu gewährleisten.
  • Wie könnten laufende Einnahmen generiert werden?
Instandhaltung
  • Die Achillesferse vieler Projekte ist das Ehrenamt. Somit ist es entscheidend neben all den bereits abgehandelten Faktoren eine Strategie zu finden wie das Projekt für die kommenden Jahre nicht nur finanziell abgesichert wird, sondern auch die notwendigen Arbeitsleistungen entweder auf Freiwilligkeit oder mit finanzieller Entschädigung.
  • Wie kann die Nachfolge und Weiterführung eines Mountainbikevereins gesichert werden?
  • Was sind die immer wieder gemachten Fehler beim Bau bzw. bei der Planung von Trails im lokalen Umfeld und wie können wir diese umgehen?

Moderation

Harald Doucha (ambi Austrian Mountainbike Institute)

Expert/inn/en

Daniel Huemer (MTB Club Linz), Harald Maier (ambi), Wolfgang Moitzi (Initiative MTB Murtal), Thorsten Schmitz (Intersport)

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