Lisa Ribarich

BERUF(UNG)

Projektmanagement Mountainbike bei Niederösterreich-Werbung

THEMA

2020 Session 3PLUS Talk INFRASTRUKTUR

HINTERGRUND

Anlässlich der dynamischen Entwicklungen im Bereich Mountainbike und mit dem gemeinsamen Ziel, diese Entwicklungen lenken und steuern zu können, werden im Zuge der Mountainbike-Strategie Niederösterreich auch Sicherheitskonzepte und professionelles Wege-Management entlang der offiziellen Routen umgesetzt.

Im Wienerwald wurde das bestehende Streckennetz bereits überarbeitet und attraktiviert. 1.250 Kilometer Mountainbike-Routen inklusive 80 Kilometer Single Trails sind das Ergebnis. In einem nächsten Schritt wird das Streckennetz im Mostviertel überarbeitet.

Fast so vielfältig wie unsere Kultur und Kulinarik ist auch unser Mountainbike-Angebot. In vier der sechs Tourismusdestinationen Niederösterreichs ˗ Mostviertel, Waldviertel, Wiener Alpen in Niederösterreich und Wienerwald ˗ werden verschiedenste Routen und Trails für alle Alters- und Könner-Stufen angeboten.

Darüber hinaus ist es natürlich auch unser Ziel, die buchbaren Angebote hier weiterhin stark zu forcieren, wie beispielsweise das Mountainbike-Erlebnis am Granit-Trail im Waldviertel.

153 km mit mehr als 3.000 Höhenmetern gilt es in drei Tagesetappen mit dem Bike zu erkunden.

Mehr dazu

Thema 2020

SESSION 3PLUS TALK INFRASTRUKTUR

Unsere “Leistungs”-Gesellschaft braucht ein Ventil um sich zu entschleunigen bzw. abzulenken. Immer mehr Menschen suchen dazu unsere Naturräume auf. Somit sind Konflikte mit den bis dato nutzenden Interessengruppen gegeben. Der Corona-Effekt und der Klimawandel beschleunigen diesen Drang.

Daraus folgen eine Intensivierung von Konflikten, Ängste wegen Übernutzung bzw. Verdrängung und letztlich ein “Wildwuchs” von Verboten und Einschränkungen.

Erfahrungsgemäß nutzen Verbote in derlei gesellschaftlichen Veränderungen nichts. Deshalb ist es notwendig Lösungen zu suchen, welche die Interessen aller so gut als möglich vertreten.

Mehr dazu

FRAGEN ZUM THEMA

Der Grundeigentümer insbesondere in den Naherholungsgebieten hat durchwegs mehr Schaden den Nutzen mit Naturnutzern. Dies führt zu immer mehr Konflikten.

Wäre es nicht an der Zeit darüber nachzudenken, ob und wie ein gesamthafter Nutzen für Grundeigentümer geschaffen werden kann, ohne den Eindruck einer neuen Abgabe bzw. Steuer zu erwecken?

Expert/inn/en

Lisa Ribarich (Werbung Niederösterreich), Peter Stirnimann (Fachstelle Langsamverkehr), Gregor Grill (Landwirtschaftskammer), Moderation: Harald Maier (ambi Austrian Mountainbike Institute)

JETZT ANMELDEN.